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Das Barotrauma des Zahns

Eigentlich haben Zähne ja keine Hohlräume, die für ein Barotrauma notwendig sind - aber wann seid ihr das letzte Mal beim Zahnarzt gewesen?

Normale, gesunde Zähne sind beim Tauchen kein Problem. Durch und durch fest, macht ihnen der Druck nichts aus. Anders verhält sich dies, wenn im Zahn ein Loch, eine Krone nicht sauber befestigt oder Karies unter einer Füllung entstanden ist.

Entstehung eines Barotraumas des Zahns

Ein Zahn mit KariesPrinzipiell kann ein Barotrauma immer dort entstehen, wo es einen blockierten luftgefüllten Hohlraum gibt. Hat man ein großes Loch im Zahn, wäre dies daher erst einmal (für das Tauchen) nicht so schlimm, da die Luft darin ein- und ausströmen kann. Das Problem entsteht, wenn dieses Loch mit irgend etwas blockiert wird. In diesem Fall kann es zu einem Zahnbarotrauma kommen.

Auch beim Zahn unterscheidet man zwischen einem Unterdruckbarotrauma beim Abtauchen und einem Überdruckbarotrauma beim Auftauchen. Beim Abtauchen komprimiert sich die Luft im Zahnloch ohne dass neue Luft nachströmen kann, um das Volumen auszugleichen. Bei einem Zahn besteht auch nicht die Möglichkeit, dass der Hohlraum durch Körperflüssigkeit ausgefüllt wird (wie bei den Nebenhöhlen). Die Folge ist, dass der Zahn bei einem entsprechend großem Druckunterschied implodieren kann.

Genau umgekehrt ist es beim Auftauchen - die Luft will sich ausdehnen, hat aber keinen Platz. Ist der Druck zu groß, kann es die Krone, Füllung oder einen Teil des Zahns wegsprengen.

Barotraumata - die Kapitel:

Einleitung
Barotrauma der Nebenhöhlen
Barotrauma des Ohrs
Barotrauma der Zähne
Barotrauma des Auges


           
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