Das Barotrauma des Magens / DarmsThomas spürte, dass es ein Fehler gewesen war, vor dem Nachttauchgang noch Fajitas mit Refried Beans zu essen. Ein schwerer Druck in der Magengegend verdarb ihm den Spaß am Tauchgang an der mexikanischen Küste. Auch die Barotraumata des Mages oder des Darms kommen nicht sehr häufig vor, sind aber wenn sie auftreten sehr unangenehm und könnten im Extremfall auch schwere Verletzungen nach sich ziehen. Glücklicherweise scheint dies bei Sporttauchern bisher noch nicht vorgekommen zu sein, zumindest liegen mir keine Unfallberichted vor, in denen dies der Unfallsursache ist.
Gründe für ein Barotrauma des Margen-Darm-Traktes sind meist üppige und blähende Mahlzeiten kurz vor dem geplanten Tauchgang sein. Werden im Margen-Darm-Trakt während des Tauchgangs Gase produziert, kann es beim Auftauchen in Folge der Ausdehnung der Gase zu einem Barotrauma kommen. Auch durch Verschlucken von Luft in der Tiefe, beispielsweise während einer Stresssituation kann es zu einer Gasansammlung im Magenbereich kommen. Erste Anzeichen sind ein Blähgefühl im Magen, Aufstoßen von Luft und Flatulenz. Schwerere Symptome sind durch Blähungen / Völlegefühl ausgelöste Atembeschwerden und Magenschmerzen. Sitzen die Gase im Darm fest und können nicht entweichen, kann es zu sehr schmwerzhaften Magenkrämpfen kommen. Die gefährlichste Folge einer Überdehnung des Magens ist, dass sich dieser verschließt, die Gärgase nicht austreten können und es zu einem Magendurchbruch kommt. Dies ist glücklicherweise extrem selten und nichts was einen Taucher beunruhigen sollte. Stellt man fest, dass man im Verdauungstrackt unnerwünschte Gase produziert, sollte man sofort den Aufstieg stoppen, um eine weitere Ausdehnung zu verhindern und versuchen diese Gase auf natürlichem Weg entweichen zu lassen. Anschließend sollte man möglichst langsam weiter aufsteigen und versuchen dabei weiter die Gase entweichen zu lassen. Vorsicht ist bei "erzwungenem" Rülpsen geboten - hier besteht die Gefahr mehr Luft zu schlucken, als man eigentlich loswerden will.
Am besten ist es, wenn man im Vorfeld darauf achtet, vor dem Tauchen keine blähenden Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Hierzu zählen insbesondere:
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