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Das Barotrauma des Auges

Eigentlich ist das Auge selber auch unempfindlich gegenüber der Druckzunahme, daher kann ein Augenbarotrauma nicht beim Abtauchen ohne Maske geschehen.

Wenn man aber mit Maske taucht, bildet man einen luftgefüllten Hohlraum um das Auge herum, so dass es zu einem Augenbarotrauma kommen kann.

Kopf mit Schwimmbrille
Taucher mit Schwimmbrille

Kopf mit Tauchmaske
Taucher mit Maske

Entstehung eines Barotraumas des Auges

Wenn man eine Maske trägt und mit ihr abtaucht, entsteht in der Maske ein Unterdruck. Wenn man keinen Druckausgleich macht, kommt es zu einem Barotrauma. Dies äußert sich z.B. dadurch, dass in der Bindehaut des Auges kleine Blutäderchen platzen.

Dieses Problem stellt sich besonders, wenn man mit einer so genannten Schwimmbrille taucht. Hier besteht keine Möglichkeit, einen Druckausgleich im Maskenraum herzustellen. Als Folge davon kommt es beim Abtauchen (schon bei 5m Tiefe erhöht sich der Umgebungsdruck um 50 Prozent) zu einem Barotrauma.

Bei einer Tauchmaske mit Nasenerker kann über die Nase beim Abtauchen ein Druckausgleich in der Maske herbeigeführt werden. Dies geschieht einfach, indem man etwas durch die Nase ausatmet. Der Druckausgleich beim Auftauchen geschieht automatisch, weil die die Dichtlippen nicht so fest an der Haut sitzen und so die expandierende Luft einfach entweichen kann.


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