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Das Barotrauma

Es gibt wohl keinen Taucher, der nicht im Laufe seiner Tauchkariere einmal ein Barotrauma hatte.

Das Barotrauma ist wahrscheinlich die häufigste Verletzungsursache im Tauchsport. Dabei umfasst es ein breites Feld an tatsächlichen Erscheinungsformen und auch der Verlauf eines Barotraumas kann von leicht bis lebensgefährlich variieren.

Definition Barotrauma

Das Barotrauma
ist eine Schädigung von Körperteilen, dessen Ursache der Unterschied zwischen Außendruck und dem Druck in von Luft gefüllten Körperhöhlen (z.B. Mittelohr) und Lufteinschlüssen (z.B. im Zahn) ist.

Entstehung eines Barotraumas

Ein Barotrauma entsteht durch einen Lufteinschluss in einer Körperhöhle in Verbindung mit einem stark wechselnden Außendruck. Dadurch, dass es nicht möglich ist, einen Druckausgleich zwischen der Hohlraum und der Umgebungsluft zu erzeugen, kommt es in dem Hohlraum zu einem Unterdruck (beim Abtauchen) bzw. Überdruck (beim Auftauchen).

Die Schädigung des Körpers kommt durch die verschiedenen Arten, diese Druckdifferenz zu beheben, z.B.:

  • Dehnung, bzw. Riss des Trommelfells, bei verschlossener Eustachischer Röhre
  • Sprengung eines Zahns bei verschlossenem Kariesloch
  • Einblutung von verschlossenen Nebenhöhlen
  • Einblutung in der Lunge bei Verwendung überlanger Schnorchel
  • Lungenriss bei Auftauchen durch Einsperren von Luft in den Lungen

Obwohl die meisten Barotraumen zum Glück eher glimpflich ablaufen, z.B. durch eine Überdehnung des Trommelfells, handelt es sich insgesamt doch um eine sehr gefährliches Verletzungsrisiko, das nicht zu unterschätzen ist. Da sich die einzelnen Barotraumata sehr stark von einander unterscheiden, werde ich sie in den folgenden Einzelkapiteln genauer beleuchten.

Barotraumata - die Kapitel:

Einleitung
Barotrauma der Nebenhöhlen
Barotrauma des Ohrs
Barotrauma der Zähne
Barotrauma des Auges
Barotrauma des Magens
Barotrauma der Haut


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