Tauchtheorie: Ausrüstung - TauchanzügeDer Halbtrockenanzug... oder auch "Feuchtie" oder "Halbnassanzug" - denn nass wird man in einem HT-Anzug schon etwas! ![]() Mein Halbtrockenanzug Camaro Semy-Dry Wenn man in unseren Breitengraden taucht und vor allem wenn man dies ganzjährig macht, ist ein Nassanzug nicht die erste Wahl. Wer die Kosten für einen Trocki scheut, ist eventuell mit einem Halbtrockenanzug sehr gut bedient. Aufbau und FunktionDer Halbtrockenanzug ist, wie der Name schon sagt, eine Mischung aus Nassanzug und Trocki. Vom Nassanzug hat er das Material, er besteht aus 5mm - 8mm starkem Neopren. Vom Trocki hat er oft den gasdichten Reisverschluss (nicht alle Halbtrockenen haben dies), der in diesem Fall verhindert, dass Wasser eindringt. Außerdem sind an Ärmeln und Beinen und manchmal auch am Hals Dichtmanschetten, die die Wasserzirkulation einschränken. Besonders zusammen mit den richtigen Füßlingen und Handschuhen wird so effektiv verhindert, dass größere Mengen Wasser eindringen. Bei einem Halbtrockenanzug ist die Passform extrem wichtig. Er sollte möglichst gut sitzen, d.h. möglichst eng anliegen, dass sich keine Lufttaschen bilden. Diese könnten nämlich in der Tiefe durch den entsehenden Unterdruck zu einem Hautbarotrauma Einige Halbtrockenabzüge haben zusätzlich noch einmal eine Eisweste (meistens 7mm Neopren), um den Kernbereich des Körpers zusätzlich zu isolieren. Dadurch wird die Eignung des Halbtrockenanzugs für Kaltwassertauchgänge noch einmal erhöht. Diese wird zusätzlich erhöht, wenn es sich um eine Maßanfertigung handelt. Vor- und Nachteile des Halbtrockenanzugs![]() Die Eisweste allein Vorteile:
Nachteile:
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Halbtrockenanzug eine gute Wahl ist, wenn man plant, auch hier zu tauchen und nicht gleich einen Trocki kaufen will. Wenn man dann noch ein Modell mit Eisweste wählt, das man dann ohne die Weste auch in wärmeren Gegenden tragen kann, hat man eine gute Wahl getroffen. |
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