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Tauchtheorie: ABC Ausrüstung

Flossen

Flossen sind beim Schnorcheln nicht unbedingt notwendig, aber sehr nützlich. Beim tauchen sind sie unerlässlich.

Wer schon einmal versucht hat, so ganz ohne Flossen zu tauchen, der weiß dass Fortbewegung ohne die richtigen Flossen fast unmöglich ist. Dabei gilt, dass Flossen mit weichen Flossenblättern leichter zu handhaben sind, aber auch weniger Vorschub geben. Harte lange Flossen geben den entsprechenden Vorschub, setzen aber auch die nötige Kondition voraus.

Aufbau einer Schwimmbadflosse

Anforderungen an Tauchflossen

Größe und Härte
Hier ist die Wahl abhängig vom Trainingszustand. Als Anfänger liegt man mit einer mittelharten Flosse wohl am besten. Für untrainierte Taucher besteht bei harten Blättern die Gefahr von Wadenkrämpfen.
Form
Das Flossenblatt sollte nach unten abgewinkelt sein, um eine möglichst effiziente Kraftübertragung zu gewährleisten.
Stabilität
Rand- und Zwischenverstärkungen in Form von Leitlinien sollten die Flosse an sich trotz ihrer Flexibilität stabil halten
Verschlüsse
Bei Geräteflossen sollte man darauf achten, dass die (drehbaren!) Verschlüsse auch unter Wasser leicht zu bedienen sind und dass die Länge des Flossenbandes auch entsprechend leicht mit einer Hand geändert werden kann.
Aufbau einer Geräteflosse

Schnorchel- oder Geräteflossen?

Wer bei uns einen Tauchkurs belegt hat die Qual der Wahl: Schnorchelflossen oder Geräteflossen ist die Frage. Eine kleine Übersicht über die Unterschiede findet sich hier und auf den dazu gehörenden Seiten bei Nowotauchers Hauptsite: Tauchen & Equipment - Flossen-Kauftipps. Dort findet Ihr auch eine Entscheidungshilfe für die Flossenwahl und Pflegehinweise für Schnorchelflossen und Geräteflossen.

Auch mit guten Flossen ist es nicht einfach über das Wasser zu laufen :-)
Nowotaucher springt

Generell kann man aber sagen, dass Geräteflossen (für die man die entsprechenden Füßlinge benötigt) für das Tauchen im Allgemeinen und besonders in unseren Gewässern die bessere Wahl sind.

Bei Tauchkursen wird die ABC-Ausrüstung oft nicht gestellt. Wenn man dann Schnorchelflossen empfohlen bekommt, sollte man vorsichtig sein. Diese sind für das Badtraining zwar gut geeignet, aber im Freiwasser treten dann eventuell Folgekosten in Form von (mindestens) Füßlingen und Geräteflossen auf. Wenn man daher in der Lage ist, sehr knapp kalkulieren zu müssen, sollte man nicht die Flossen kaufen, sondern Füßlinge und darauf bestehen, dass für die Ausbildung die Geräteflossen gestellt werden. Allerdings sollte man sich im Klaren darüber sein, dass Tauchen nicht ganz billig ist. Wem die Grundinvestition für Maske, Schnorchel, Geräteflossen und Füßlinge zu hoch ist, sollte sich eventuell überlegen, ob das der richtige Sport für einen ist.

Flossentipps

  • Fersenband: Fersenbänder haben die schlechte Angewohnheit kurz vor einem Tauchgang zu reißen. Es ist daher praktisch, immer Ersatzbänder dabei zu haben.
    Gerade für etwas erfahrenere Taucher sind Spring-Straps eine gute Wahl. Dies sind Fersenbänder in Form von Stahlfedern, die u.a. den Vorteil haben, dass sie nicht reißen.
  • Lagerung:
    • Möglichst waagrecht, auf keinen Fall auf die Spitze des Flossenblatts stellen.
    • Sonne vermeiden - UV-Strahlung ist schädlich für den Flossenkunststoff, außerdem produziert die Sonne meist ...
    • ... Wärme, die zu Verformungen führt. Aber auch bei Wärme außerhalb direkter Sonne, z.B. in einem heißen Kofferaum, fühlen sich Flossen nicht wohl.
  • Pflege: Einfach nach Gebrauch (besonders im Salz- oder Chlorwasser) mit Süßwasser abspülen und waagrecht im Schatten trocknen lassen.



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